85 Prozent der Deutschen wünschen sich mehr Zuwendung in der Pflege

Zweifel an der Qualität von Pflegeeinrichtungen

Jeder kann schon morgen Pflege benötigen. Aber durch wen? Die Bundesbürger sind sich da nicht sicher: Sieben von zehn Deutschen gehen davon aus, dass die Qualität von Pflegeeinrichtungen stark variiert.

Die Fakten:

  • 70%

    der Deutschen glauben, dass die Pflegequalität von Einrichtung zu Einrichtung stark variiert.
  • 71%

    von denjenigen, die vermuten, dass häufig erhebliche Mängel in der Qualität professioneller Pflegeangebote vorkommen, machen fehlendes Personal und daraus resultierende Arbeitsüberlastung als Hauptursache für Missstände verantwortlich.
  • 85%

    der Befragten halten es für wichtig, dass in der Pflege mehr Zeit für Zuwendung und Kommunikation da sein sollte.
  • 74%

    der Befragten halten beim Thema Patientenschutz von Pflegebedürftigen die Medikamentensicherheit für besonders wichtig.
  • 63%

    der Befragten halten beim Thema Patientenschutz von Pflegebedürftigen die Hygiene für besonders wichtig.
  • 53%

    der Befragten halten beim Thema Patientenschutz von Pflegebedürftigen das Schmerzmanagement für besonders wichtig.
  • 96%

    der Prozent der Deutschen ist es sehr wichtig ist, im Bedarfsfall verlässliche Informationen über die Qualität von professionellen Pflegeangeboten zu bekommen.

Jetzt einfach teilen

Über diese Umfrage

ZQP

2003

ZQP

Gesamtbevölkerung Deutschlands

DE

ab 18 Jahren

www.zqp.de

-

26.10.2015 - 06.11.2015

-

Schon gewusst?

Marktforschung war in den vergangenen zwei Jahrzehnten eindeutig ein Wachstumsmarkt. Und das weltweit. ESOMAR hat hierzu eine eindrucksvolle Statistik erstellt. ESOMAR, das steht für European Society for Opinion and Market Research, auf Deutsch die Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Demnach lag der weltweite Umsatz der Marktforscher im Jahr 1993 bei rund 6,97 Milliarden Euro. Zehn Jahre später, im Jahr 2003, war der Umsatz weltweit bereits auf 17 Milliarden Euro gestiegen. Und bis 2013 konnte sich dieser noch mal auf 30,2 Milliarden Euro steigern. Den größten Anteil an den Umsätzen in der Marktforschung hat laut ESOMAR durchgängig Europa – und dort fast ausschließlich die Mitgliedsstaaten der EU. Zwischen 39 und 48 Prozent betrug der europäische Anteil an der weltweiten Marktforschung in den vergangenen 20 Jahren. Direkt darauf folgt die Marktforschung in den USA. Ihr Anteil lag in den vergangenen zwei Jahrzehnten zwischen 30 und 39 Prozent. Japans Anteil an der weltweiten Marktforschung lag im Betrachtungszeitraum zwischen 10 und 5 Prozent, so die Berechnungen von ESOMAR.