68 Prozent der Familien in Deutschland reden über das Thema Erbschaft

Erben ist bei einem Drittel eher ein Tabuthema

Themen: Gesellschaft

Selbst in Familien, in denen alles bestens läuft, gibt es im Erbschaftsfall häufig dann Verstimmungen, wenn es um Werte geht. Dabei könnte man bereits zu Lebzeiten eine Menge regeln, erben allerdings ist häufig ein Tabuthema.

Die Fakten:

  • 31%

    der Deutschen sagen, dass in ihrer Familie offen über das Thema Erbschaft gesprochen wird.
  • 37%

    der Deutschen sagen, dass in ihrer Familie eher offen über das Thema Erbschaft gesprochen wird.
  • 20%

    der Deutschen sagen, dass in ihrer Familie eher nicht über das Thema Erbschaft gesprochen wird.
  • 12%

    der Deutschen sagen, dass in ihrer Familie gar nicht über das Thema Erbschaft gesprochen wird.

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Beim Thema Umfragen denkt man ja eigentlich erst an die jüngere Vergangenheit – vor allem seit manchmal fast täglich das Telefon bimmelt und jemand die Teilnahme an einer Umfrage anbietet. Wobei sich ein Großteil davon dann oft als ein verkapptes Verkaufsgespräch herausstellt. Zurück zur Geschichte: Die erste Umfrage, von der man definitiv weiß, liegt tatsächlich schon fast 200 Jahre zurück. Damals, im Jahr 1824, war es die Zeitung in der US-amerikanischen Stadt Harrisburg, die vor der Präsidentschaftswahl wissen wollte, wie die Bürger der Stadt denken. Als Kandidaten standen John Quincy Adams und Andrew Jackson zur Wahl. Bei der Umfrage damals sagten 59 Prozent der Bürger von Harrisburg, dass Jackson der kommende US-Präsident werden würde. Er hatte, so weiß man heute, tatsächlich auch die meisten Stimmen – aber nicht die meisten Wahlmänner. Ja ja, das amerikanische Wahlsystem. Am Ende wurde eben John Quincy Adams im Jahr 1824 der 6. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.