77 Prozent der Berliner lehnen Bußgelder gegen Home Sharer ab

Bevölkerung lehnt Plattform zum Anschwärzen von Vermietern ab

Langsam aber sicher wird der Wohnraum in Berlin sehr, sehr knapp. Das Berliner Abgeordnetenhaus sieht einen Grund darin, dass Wohnraum zunehmend für Ferienwohnungen missbraucht wird – und will dem einen Riegel vorschieben. Das Aus für Airbnb und Co.? Sechs von zehn Bürgern Berlins wünschen sich klare und einfach verständliche Regeln.

Die Fakten:

  • 60%

    der Berliner Einwohner sind dafür, dass Berlin klare und einfach zu verstehende Regeln einführen sollte, um Home Sharing zu ermöglichen und damit anderen europäische Metropolen wie London, Amsterdam und Paris folgen sollte.
  • 71%

    der Berliner Bürger unterstützen Airbnb und befürworten das Angebot der Airbnb Gastgeber.
  • 77%

    der Berliner lehnen Bußgelder und andere Strafen gegen Home Sharer, die gelegentlich ihr eigenes Zuhause mit Gästen teilen, ab.
  • 68%

    der Berliner sind gegen den Vorschlag, eine Internet-Plattform für Bürgerhinweise einzurichten, auf der man Personen melden kann, von denen man glaubt, dass sie ihre Wohnung für Home Sharing anbieten.

Jetzt einfach teilen

Über diese Umfrage

Airbnb

1000

TNS Emnid

Gesamtbevölkerung Berlins

DE

-

www.airbnbaction.com

-

07.03.2016 - 19.03.2016

-

Schon gewusst?

Beim Thema Umfragen denkt man ja eigentlich erst an die jüngere Vergangenheit – vor allem seit manchmal fast täglich das Telefon bimmelt und jemand die Teilnahme an einer Umfrage anbietet. Wobei sich ein Großteil davon dann oft als ein verkapptes Verkaufsgespräch herausstellt. Zurück zur Geschichte: Die erste Umfrage, von der man definitiv weiß, liegt tatsächlich schon fast 200 Jahre zurück. Damals, im Jahr 1824, war es die Zeitung in der US-amerikanischen Stadt Harrisburg, die vor der Präsidentschaftswahl wissen wollte, wie die Bürger der Stadt denken. Als Kandidaten standen John Quincy Adams und Andrew Jackson zur Wahl. Bei der Umfrage damals sagten 59 Prozent der Bürger von Harrisburg, dass Jackson der kommende US-Präsident werden würde. Er hatte, so weiß man heute, tatsächlich auch die meisten Stimmen – aber nicht die meisten Wahlmänner. Ja ja, das amerikanische Wahlsystem. Am Ende wurde eben John Quincy Adams im Jahr 1824 der 6. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.