7 Prozent der Angestellten in Deutschland machen „Dienst nach Vorschrift“

Ein Drittel der Berufstätigen steht nicht hinter den beruflichen Aufgaben

Themen: Beruf

Das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist ein ständiges Geben und Nehmen. Rund ein Drittel der Arbeitnehmer hat sich gedanklich von den beruflichen Aufgaben verabschiedet und sieht das Arbeitnehmerdasein nur noch als Job, ergab diese Umfrage.

Die Fakten:

  • 30%

    der Angestellten in Deutschland stehen nicht voll hinter ihren Aufgaben, sondern sehen sie lediglich als einen Job.
  • 23%

    der Angestellten in Deutschland stehen nicht voll hinter ihren beruflichen Aufgaben, erledigen diese nach eigener Einschätzung aber dennoch gewissenhaft und gut.
  • 7%

    der Angestellten in Deutschland stehen nicht voll hinter ihren Aufgaben und begnügen sich mit „Dienst nach Vorschrift“.

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Über diese Umfrage

Rochus Mummert

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Rochus Mummert

Arbeitnehmer

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Schon gewusst?

100 Marktforschungsinstitute gab es im Jahr 1986 in Deutschland. Nach einer Analyse von „context“ / „Research & Results“ hat sich bis zum Jahr 2014 unterm Strich daran auch nicht viel verändert: Zuletzt waren es 116 Marktforschungsinstitute. Innerhalb dieses Zeitraum allerdings war ordentlich Musik drin. Insgesamt lässt sich die Entwicklung vielleicht am besten als eine große Welle beschreiben. Seit 1988 wuchs die Zahl der Marktforschungsinstitute in Deutschland kontinuierlich auf bis zu 251 im Jahr 2000. Nur ein Zufall, dass dort auch die Blase am Neuen Markt platzte? Wie auch immer, seit 2000 ebbte diese Welle auch wieder ab und die Zahl der Marktforschungsinstitute schrumpft wieder beständig – zuletzt auf die bereits erwähnten 116. Die Zahl der Anbieter ist die eine Seite, die Entwicklung der Umsätze und der Mitarbeiterzahlen eine völlig andere. Die weisen nämlich weiter den Weg nach oben. Von 1986 bis 2014 stieg die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter bei Marktforschungsunternehmen in Deutschland von 4.043 auf zuletzt 19.213. Und die Umsätze wuchsen im selben Zeitraum von 351 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro.