53 Prozent der Deutschen meinen, dass die Briten gegen einen Brexit stimmen werden

Furcht vor Turbulenzen in der EU

Themen: Politik

Kommt der Brexit oder kommt er nicht? Heute stimmen die Briten darüber ab. Zwei Drittel der Deutschen halten es für wichtig, dass Großbritannien in der EU bleibt. Und die Mehrheit geht davon aus, dass die Briten sich für die EU entscheiden.

Die Fakten:

  • 53%

    der Deutschen meinen, dass die Briten gegen einen Brexit stimmen werden.
  • 36%

    der Befragten vermuten, dass die Briten die EU wirklich verlassen wollen.
  • 67%

    der Deutschen halten den Verbleib Großbritanniens in der EU für "wichtig" oder "sehr wichtig", damit die EU auch weiterhin langfristig bestehen bleibt.
  • 17%

    der Deutschen finden den Verbleib der Briten für die Zukunft der EU "nicht so wichtig".
  • 10%

    der Deutschen finden den Verbleib der Briten für die Zukunft der EU völlig "unwichtig".
  • 50%

    der Deutschen fürchten durch einen Brexit ein Auseinanderdriften der EU-Staaten.
  • 32%

    der Befragten glauben, ein Brexit würde die verbleibenden EU-Staaten enger zusammenschweißen.
  • 75%

    der Befragten befürchten zumindest eine vorübergehende politische Aufregung in der EU.
  • 26%

    der Deutschen befürchten durch den Brexit eine schwere Wirtschaftskrise in den EU-Mitgliedstaaten.
  • 19%

    der Befragten glauben, dass ein Brexit "der Anfang vom Ende der EU" sein würde.
  • 10%

    der Deutschen meinen: Ein Brexit würde gar keine Folgen haben.

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Über diese Umfrage

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20.06.2016 - 20.06.2016

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Schon gewusst?

Beim Thema Umfragen denkt man ja eigentlich erst an die jüngere Vergangenheit – vor allem seit manchmal fast täglich das Telefon bimmelt und jemand die Teilnahme an einer Umfrage anbietet. Wobei sich ein Großteil davon dann oft als ein verkapptes Verkaufsgespräch herausstellt. Zurück zur Geschichte: Die erste Umfrage, von der man definitiv weiß, liegt tatsächlich schon fast 200 Jahre zurück. Damals, im Jahr 1824, war es die Zeitung in der US-amerikanischen Stadt Harrisburg, die vor der Präsidentschaftswahl wissen wollte, wie die Bürger der Stadt denken. Als Kandidaten standen John Quincy Adams und Andrew Jackson zur Wahl. Bei der Umfrage damals sagten 59 Prozent der Bürger von Harrisburg, dass Jackson der kommende US-Präsident werden würde. Er hatte, so weiß man heute, tatsächlich auch die meisten Stimmen – aber nicht die meisten Wahlmänner. Ja ja, das amerikanische Wahlsystem. Am Ende wurde eben John Quincy Adams im Jahr 1824 der 6. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.