67 Prozent der Berufstätigen kommunizieren auch im Urlaub beruflich

Abschalten fällt vielen schwer

Themen: Technologie Beruf

Auch in diesem Sommerurlaub wird bei so manchem Arbeitnehmer das Telefon aus dienstlichen Gründen klingeln. Und wenn schon kein Telefonat, dann wenigstens eine Kurznachricht oder eine E-Mail: Zwei Drittel schalten auch im Urlaub nicht ab und kümmern sich weiter um berufliche Dinge.

Die Fakten:

  • 67%

    der Berufstätigen, die Ferien machen, antworten auf dienstliche Anrufe, E-Mails oder Kurznachrichten.
  • 62%

    der Berufstätigen werden in ihrem diesjährigen Sommerurlaub dienstlich per Telefon erreichbar sein.
  • 54%

    der Berufstätigen werden in ihrem diesjährigen Sommerurlaub dienstlich per Kurznachricht erreichbar sein.
  • 44%

    der Berufstätigen werden in ihrem diesjährigen Sommerurlaub dienstliche E-Mails lesen.
  • 63%

    der Befragten, die im vergangenen Jahr im Sommerurlaub beruflich erreichbar waren, hatten während des Urlaubs Kontakt zu Kollegen.
  • 23%

    der Befragten, die im vergangenen Jahr im Sommerurlaub beruflich erreichbar waren, hatten während des Urlaubs Kontakt zu Kunden.
  • 19%

    der Befragten, die im vergangenen Jahr im Sommerurlaub beruflich erreichbar waren, hatten während des Urlaubs Kontakt zu Vorgesetzten.

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Über diese Umfrage

Bitkom

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Bitkom Research

Gesamtbevölkerung Deutschlands

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Schon gewusst?

Marktforschung war in den vergangenen zwei Jahrzehnten eindeutig ein Wachstumsmarkt. Und das weltweit. ESOMAR hat hierzu eine eindrucksvolle Statistik erstellt. ESOMAR, das steht für European Society for Opinion and Market Research, auf Deutsch die Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Demnach lag der weltweite Umsatz der Marktforscher im Jahr 1993 bei rund 6,97 Milliarden Euro. Zehn Jahre später, im Jahr 2003, war der Umsatz weltweit bereits auf 17 Milliarden Euro gestiegen. Und bis 2013 konnte sich dieser noch mal auf 30,2 Milliarden Euro steigern. Den größten Anteil an den Umsätzen in der Marktforschung hat laut ESOMAR durchgängig Europa – und dort fast ausschließlich die Mitgliedsstaaten der EU. Zwischen 39 und 48 Prozent betrug der europäische Anteil an der weltweiten Marktforschung in den vergangenen 20 Jahren. Direkt darauf folgt die Marktforschung in den USA. Ihr Anteil lag in den vergangenen zwei Jahrzehnten zwischen 30 und 39 Prozent. Japans Anteil an der weltweiten Marktforschung lag im Betrachtungszeitraum zwischen 10 und 5 Prozent, so die Berechnungen von ESOMAR.