73 Prozent der Angestellten bewerten ihren Arbeitgeber als nicht familienfreundlich

Nur die Hälfte zufrieden mit dem aktuellen Job

Themen: Familie Beruf

Gerade einmal die Hälfte der Deutschen ist mit dem aktuellen Job zufrieden. Insbesondere bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellen drei Viertel der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber ein vernichtendes Urteil aus.

Die Fakten:

  • 50%

    der Deutschen sind mit ihrem Job zufrieden.
  • 44%

    der Deutschen würden gerne in den kommenden zwölf Monaten den Arbeitgeber wechseln.
  • 87%

    der Deutschen bemängeln, dass es bei ihrem aktuellen Arbeitgeber keine professionelle Karriereförderung gibt.
  • 66%

    der deutschen sagen, dass in ihrem Unternehmen keine regelmäßigen Personalgespräche oder Weiterbildungen stattfinden.
  • 73%

    der Angestellten bewerten ihren Arbeitgeber als nicht familienfreundlich.
  • 72%

    der Angestellten sagen, dass es in ihrer Firma keine flexiblen Arbeitszeiten für Mitarbeiter mit Kindern gibt.
  • 18%

    der Unternehmen pflegen den Kontakt zu Mitarbeitern in Elternzeit und laden diese beispielsweise zu Firmenveranstaltungen ein.
  • 10%

    der Unternehmen bieten Unterstützung beim Thema Kinderbetreuung an, etwa durch eigene Betreuungsmöglichkeiten oder Hilfe bei der Suche nach einem Kita-Platz.

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Über diese Umfrage

ManpowerGroup

1015

Toluna

Gesamtbevölkerung Deutschlands

DE

ab 18 Jahren

www.manpower.de

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Schon gewusst?

Marktforschung war in den vergangenen zwei Jahrzehnten eindeutig ein Wachstumsmarkt. Und das weltweit. ESOMAR hat hierzu eine eindrucksvolle Statistik erstellt. ESOMAR, das steht für European Society for Opinion and Market Research, auf Deutsch die Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Demnach lag der weltweite Umsatz der Marktforscher im Jahr 1993 bei rund 6,97 Milliarden Euro. Zehn Jahre später, im Jahr 2003, war der Umsatz weltweit bereits auf 17 Milliarden Euro gestiegen. Und bis 2013 konnte sich dieser noch mal auf 30,2 Milliarden Euro steigern. Den größten Anteil an den Umsätzen in der Marktforschung hat laut ESOMAR durchgängig Europa – und dort fast ausschließlich die Mitgliedsstaaten der EU. Zwischen 39 und 48 Prozent betrug der europäische Anteil an der weltweiten Marktforschung in den vergangenen 20 Jahren. Direkt darauf folgt die Marktforschung in den USA. Ihr Anteil lag in den vergangenen zwei Jahrzehnten zwischen 30 und 39 Prozent. Japans Anteil an der weltweiten Marktforschung lag im Betrachtungszeitraum zwischen 10 und 5 Prozent, so die Berechnungen von ESOMAR.