72 Prozent der Deutschen gehen von sinkenden Renten aus

Generationengerechtigkeit gefordert

Immer mehr ältere Menschen, immer weniger jüngere: Das ist der demografische Wandel in Deutschland. Dieser stellt auch unser Rentensystem vor eine große Herausforderung. Sieben von zehn Bundesbürgern gehen davon aus, dass die Renten in Zukunft sinken werden.

Die Fakten:

  • 79%

    der Deutschen erwarten als Folge des demografischen Wandels eine starke Steigerung von Rentenversicherungsbeiträgen.
  • 72%

    der Deutschen erwarten als Folge des demografischen Wandels ein stark sinkendes Rentenniveau.
  • 87%

    der Deutschen halten einen erleichterten Zugang für Frauen und Mütter für ein geeignetes Mittel, um den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen.
  • 72%

    der Deutschen halten eine Stärkung der privaten Vorsorge für ein geeignetes Mittel, um den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen.
  • 69%

    der Deutschen halten qualifizierte Zuwanderung für ein geeignetes Mittel, um den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen.
  • 54%

    der Deutschen befürchten im Zuge des demografischen Wandels Konflikte zwischen den Generationen.
  • 79%

    der Deutschen halten eine gerechte Aufteilung der demografischen Kosten auf Jung und Alt für eine dringliche gesellschaftliche Aufgabe.

Jetzt einfach teilen

Über diese Umfrage

Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

1000

TNS Emnid

Gesamtbevölkerung Deutschlands

DE

-

www.insm.de

-

04.04.2016 - 10.04.2016

-

Schon gewusst?

Wie in jeder Branche gibt es auch für Marktforschungsinstitute und Sozialforschungsinstitute eine Vereinigung: den Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. – kurz adm. Seit 1955 ist er in Deutschland aktiv, heute zählen rund 75 Unternehmen zum adm. Nach eigener Aussage des Arbeitskreises erwirtschaften seine Mitgliedsunternehmen rund 80 Prozent des gesamten Umsatzes in der Markt- und Sozialforschung in Deutschland. Besonderen Wert legt der adm auf den Verhaltenskodex, dem sich alle Mitglieder verpflichtet haben: Es geht dabei um die Einhaltung von Berufsgrundsätzen und Standesregeln. Einer dieser Grundsätze ist, dass jede Art von Umfragen streng von Verkaufsgesprächen zu trennen ist. Weitere Detail hier: Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.