60 Prozent der Manager haben keine Ahnung von digitalen Plattformen

B2B-Geschäftsmodelle im Internet häufig unbekannt

Themen: Wirtschaft

Digitale Plattformen – was war da noch gleich? Genau: ebay oder Amazon zum Beispiel sind solche digitalen Plattformen, auf denen Handel betrieben wird. Für Unternehmen soll es nach Einschätzung von Technologie- und Wirtschaftsexperten künftig immer wichtiger werden, Wirtschaftskontakte über digitale Marktplätze zu knüpfen, die nur für Geschäftstreibende sind. Mehr als die Hälfte der Verantwortlichen in Unternehmen wissen aber gar nicht, dass es so etwas gibt.

Die Fakten:

  • 60%

    der Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern wissen nicht, was die Begriffe Plattform-Ökonomie bzw. digitale Plattformen bedeuten.
  • 40%

    der Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern können etwas mit den Begriffen Plattform-Ökonomie bzw. digitale Plattformen anfangen.
  • 50%

    der Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder, die mit der Bezeichnung Plattform-Ökonomie etwas anfangen können, sagen, dass es bereits eine oder mehrere für ihr Unternehmen relevante digitale Plattformen gibt.
  • 13%

    der Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder, die mit der Bezeichnung Plattform-Ökonomie etwas anfangen können, wissen nicht, ob es für ihr Unternehmen relevante digitale Plattformen gibt. 37der Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder, die mit der Bezeichnung Plattform-Ökonomie etwas anfangen können, sagen, dass es bislang keine für ihr Unternehmen bedeutende digitale Plattform gibt.

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Über diese Umfrage

Bitkom

507

Bitkom Research

Geschäftsführer und Vorstandmitglieder von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern

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www.bitkom.org

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Schon gewusst?

Eine besonders persönliche Möglichkeit zur Befragung ist CAPI. Dieses Kürzel steht für Computer Assisted Personal Interview. Bei dieser Umfrage-Variante hat der Interviewer direkten Kontakt zu der Person, deren Meinung er erfassen möchte – genau wie beim Face-to-Face-Interview. Unterstützt wird der Interviewer dabei durch einen Computer, üblicherweise ein Notebook, auf dem die Antworten eingegeben werden können. Umfragen per CAPI gelten als besonders vertrauensstiftend, weil die persönliche Nähe gegeben ist. Gleichzeitig hat der Interviewer die Möglichkeit, seinem Interviewpartner helfend zur Seite zu stehen. Ergebnis: Interviews werden seltener abgebrochen. Die CAPI-Methode gehört zu den aufwendigsten Interview-Arten.