62 Prozent der Mittelständler finden ältere Mitarbeiter zuverlässiger als jüngere

Nur wenige Mittelständler sehen ein Kostenproblem bei älteren Angestellten

Themen: Wirtschaft Beruf

Der demografische Wandel spiegelt sich auch in der Zusammensetzung von Belegschaften wider: Rund ein Fünftel der Beschäftigten ist heute über 54 Jahre alt. Kleine und mittlere Unternehmen schätzen vor allem Zuverlässigkeit und Expertise der älteren Mitarbeiter.

Die Fakten:

  • 62%

    der mittelständischen Arbeitgeber sind der Ansicht, dass ältere Arbeitnehmer zuverlässiger sind als jüngere.
  • 56%

    der mittelständischen Arbeitgeber sind der Ansicht, dass ältere Arbeitnehmer mehr Expertenwissen haben als jüngere.
  • 17%

    der mittelständischen Arbeitgeber sind der Ansicht, dass ältere Arbeitnehmer weniger belastbar sind als jüngere.
  • 25%

    der mittelständischen Arbeitgeber sind der Ansicht, dass ältere Arbeitnehmer wegen höherer Löhne und vermehrter Krankheitszeiten die Personalkosten belasten.
  • 28%

    der mittelständischen Arbeitgeber haben Pläne, ältere Arbeitnehmer durch besondere Maßnahmen länger im Betrieb zu halten.
  • 17%

    der mittelständischen Arbeitgeber haben bereits Maßnahmen getroffen, um ältere Arbeitnehmer länger im Betrieb zu halten.

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Über diese Umfrage

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Wie in jeder Branche gibt es auch für Marktforschungsinstitute und Sozialforschungsinstitute eine Vereinigung: den Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. – kurz adm. Seit 1955 ist er in Deutschland aktiv, heute zählen rund 75 Unternehmen zum adm. Nach eigener Aussage des Arbeitskreises erwirtschaften seine Mitgliedsunternehmen rund 80 Prozent des gesamten Umsatzes in der Markt- und Sozialforschung in Deutschland. Besonderen Wert legt der adm auf den Verhaltenskodex, dem sich alle Mitglieder verpflichtet haben: Es geht dabei um die Einhaltung von Berufsgrundsätzen und Standesregeln. Einer dieser Grundsätze ist, dass jede Art von Umfragen streng von Verkaufsgesprächen zu trennen ist. Weitere Detail hier: Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.