49 Prozent der Befragten sehen den Soldatenberuf hoch an

Mehrheit steht hinter dem Syrien-Einsatz

Themen: Gesellschaft

In unsicheren Zeiten wächst das Bewusstsein für Sicherheit – auch im Bezug auf die Bundeswehr. Rund die Hälfte der Bundesbürger sieht den Soldatenberuf hoch an, und sechs von zehn Befragten stehen hinter einem NATO-Einsatz mit deutscher Beteiligung in Syrien.

Die Fakten:

  • 39%

    der Befragten berichten von einer persönlichen Verbindung zur Bundeswehr; sei es durch eigene Diensterfahrung oder durch Angehörige und Freunde.
  • 91%

    der Befragten befürworten die Landesverteidigung als Kernauftrag der Bundeswehr ebenso wie den Hilfseinsatz bei Naturkatastrophen im Inland.
  • 53%

    der Befragten befürworten eine gemeinsame europäische Armee.
  • 63%

    der Deutschen sind für eine deutsche NATO-Mitgliedschaft.
  • 53%

    der Bevölkerung meinen, dass Deutschland einen großen Einfluss auf die internationale Politik ausüben und sich international stark engagieren sollte.
  • 50%

    der Befragten sehen ein internationales militärisches Eingreifen der Bundeswehr gegen Gewalt und Unrecht als gerechtfertigt an.
  • 49%

    der Befragten sehen den Soldatenberuf hoch an.
  • 64%

    der Befragten ist das Engagement der Bundeswehr in der Flüchtlingshilfe bekannt und wird positiv bewertet.
  • 64%

    der Befragten befürworten einen NATO-Einsatz in Syrien unter deutscher Beteiligung.

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Über diese Umfrage

Bundeswehr

1551

TNS Emnid

Gesamtbevölkerung Deutschlands

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www.bundeswehr.de

Face-to-Face

16.11.2015 - 19.12.2015

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Schon gewusst?

100 Marktforschungsinstitute gab es im Jahr 1986 in Deutschland. Nach einer Analyse von „context“ / „Research & Results“ hat sich bis zum Jahr 2014 unterm Strich daran auch nicht viel verändert: Zuletzt waren es 116 Marktforschungsinstitute. Innerhalb dieses Zeitraum allerdings war ordentlich Musik drin. Insgesamt lässt sich die Entwicklung vielleicht am besten als eine große Welle beschreiben. Seit 1988 wuchs die Zahl der Marktforschungsinstitute in Deutschland kontinuierlich auf bis zu 251 im Jahr 2000. Nur ein Zufall, dass dort auch die Blase am Neuen Markt platzte? Wie auch immer, seit 2000 ebbte diese Welle auch wieder ab und die Zahl der Marktforschungsinstitute schrumpft wieder beständig – zuletzt auf die bereits erwähnten 116. Die Zahl der Anbieter ist die eine Seite, die Entwicklung der Umsätze und der Mitarbeiterzahlen eine völlig andere. Die weisen nämlich weiter den Weg nach oben. Von 1986 bis 2014 stieg die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter bei Marktforschungsunternehmen in Deutschland von 4.043 auf zuletzt 19.213. Und die Umsätze wuchsen im selben Zeitraum von 351 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro.