64 Prozent der Lehrer würden ihren Schülern davon abraten, ein Startup zu gründen

Unterschätzen Lehrer den Erwerb von IT-Kenntnissen?

Themen: Bildung

Rechnen, lesen, schreiben und Sozialkompetenz: Diese Themen sind Lehrern in Deutschland besonders wichtig. IT-Grundkenntnisse und Programmiererfahrung halten immerhin fast vier von zehn für wichtig, so ein Ergebnis dieser Umfrage.

Die Fakten:

  • 72%

    der Lehrer sagen, sie sehen in der Digitalisierung vor allem eine Chance für die Gesellschaft.
  • 15%

    der Lehrer sehen die Digitalisierung vorrangig als Risiko.
  • 9%

    der Lehrer gehen davon aus, dass die Digitalisierung keine Auswirkung auf die Gesellschaft hat.
  • 38%

    der Lehrer meinen, IT-Grundkenntnisse sowie Programmiererfahrung von Schulabgängern seien für die Wirtschaft nicht wichtig.
  • 64%

    der Lehrer würden ihren Schülern davon abraten, nach ihrer Ausbildung ein Startup zu gründen.

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Über diese Umfrage

Bitkom

505

ARIS Umfrageforschung

Lehrer der Sekundarstufe I

DE

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www.bitkom-research.de

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Schon gewusst?

Analog zur beeindruckenden weltweiten Entwicklung bei den Umsätzen in der Marktforschung hat in den vergangenen 20 Jahren auch der europäische Markt außerordentliche Stärke gezeigt. Dies zeigt die Statistik von ESOMAR, der European Society for Opinion and Market Research, auf Deutsch die Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Von 2,9 Milliarden Euro im Jahr 1993 über 7,6 Milliarden Euro im Jahr 2003 stiegen die Umsätze in der Marktforschung innerhalb Europas auf zuletzt 12 Milliarden Euro im Jahr 2013. Während Deutschland am Anfang des Betrachtungszeitraums die Nase vorn hatte, zeigten sich im Laufe der folgenden zwei Jahrzehnte die Briten noch umfragefreundlicher: Zuletzt hatte Großbritannien einen Anteil von 32 Prozent am europäischen Markt für Umfragen, Deutschland lag bei 22 Prozent und Frankreich bei 17 Prozent. Diese drei Länder geben in Europa auch den Ton an. Was die Anteile an Marktforschung angeht, folgen danach erst mit großen Abstand Italien (4 Prozent) sowie Russland, Schweden und Spanien (jeweils 3 Prozent).