64 Prozent der Verbraucher zweifeln an der Korrektheit von Fischverpackungen

Rückverfolgung zu vertrauenswürdigen Quellen erwünscht

In der Vergangenheit haben Verbraucherschützer so manchen Nahrungsmittelskandal aufgedeckt – zum Beispiel verarbeitetes Pferdefleisch in Lasagneprodukten. Auch beim Thema Fisch haben so manche Verbraucher ihre Zweifel: Mehr als sechs von zehn glauben, dass bei Fisch nicht immer das in der Verpackung ist, was draufsteht.

Die Fakten:

  • 64%

    der Verbraucher bezweifeln, beim Kauf von Fisch oder Meeresfrüchten auch das in der Packung vorzufinden, was draufsteht.
  • 73%

    der Verbraucher wünschen sich, ihren Fisch bis zu einer bekannten und vertrauenswürdigen Quelle zurückverfolgen zu können.

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Wie in jeder Branche gibt es auch für Marktforschungsinstitute und Sozialforschungsinstitute eine Vereinigung: den Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. – kurz adm. Seit 1955 ist er in Deutschland aktiv, heute zählen rund 75 Unternehmen zum adm. Nach eigener Aussage des Arbeitskreises erwirtschaften seine Mitgliedsunternehmen rund 80 Prozent des gesamten Umsatzes in der Markt- und Sozialforschung in Deutschland. Besonderen Wert legt der adm auf den Verhaltenskodex, dem sich alle Mitglieder verpflichtet haben: Es geht dabei um die Einhaltung von Berufsgrundsätzen und Standesregeln. Einer dieser Grundsätze ist, dass jede Art von Umfragen streng von Verkaufsgesprächen zu trennen ist. Weitere Detail hier: Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.