40 Prozent der Unternehmen haben eine Strategie für die Digitalisierung

Vom Aktenschrank auf die Festplatte: das digitale Unternehmen

Aktenschrank oder Festplatte? Das ist für viele Unternehmen heute die Frage. Digitale Technologien können dabei helfen, bestehende Unternehmens-Prozesse zu optimieren. Rund ein Drittel der Verantwortlichen in der Wirtschaft fragen sich allerdings nach dem Nutzen.

Die Fakten:

  • 40%

    der Unternehmen in Deutschland haben eine eigene Strategie für die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse.
  • 70%

    der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern haben eine eigene Strategie für die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse.
  • 52%

    der Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern haben eine eigene Strategie für die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse.
  • 36%

    der Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern haben eine eigene Strategie für die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse.
Nicht alle Unternehmen haben ausreichend personelle Ressourcen:
  • 58%

    der Unternehmen haben die erforderlichen personellen Ressourcen, um die Digitalisierung voranzutreiben.
  • 71%

    der großen Unternehmen haben die erforderlichen personellen Ressourcen, um die Digitalisierung voranzutreiben.
  • 63%

    der mittleren Unternehmen haben die erforderlichen personellen Ressourcen, um die Digitalisierung voranzutreiben.
  • 57%

    der kleinen Unternehmen haben die erforderlichen personellen Ressourcen, um die Digitalisierung voranzutreiben.
So mancher sieht auch Probleme bei der Digitalisierung:
  • 60%

    der Unternehmen sagen, dass der hohe Investitionsbedarf ein Hemmschuh für die Digitalisierung im Unternehmen ist.
  • 41%

    der Unternehmen fürchten ausgespäht zu werden, wenn sie die Digitalisierung vorantreiben.
  • 40%

    der haben Sorge vor Datenverlusten im Zuge der Digitalisierung.
  • 37%

    der Unternehmen ist unklar, wo der Nutzen der Digitalisierung im Betrieb liegt.

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Über diese Umfrage

Bitkom

1108

Bitkom Research

Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder und IT-Leiter von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern

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Schon gewusst?

Beim Thema Umfragen denkt man ja eigentlich erst an die jüngere Vergangenheit – vor allem seit manchmal fast täglich das Telefon bimmelt und jemand die Teilnahme an einer Umfrage anbietet. Wobei sich ein Großteil davon dann oft als ein verkapptes Verkaufsgespräch herausstellt. Zurück zur Geschichte: Die erste Umfrage, von der man definitiv weiß, liegt tatsächlich schon fast 200 Jahre zurück. Damals, im Jahr 1824, war es die Zeitung in der US-amerikanischen Stadt Harrisburg, die vor der Präsidentschaftswahl wissen wollte, wie die Bürger der Stadt denken. Als Kandidaten standen John Quincy Adams und Andrew Jackson zur Wahl. Bei der Umfrage damals sagten 59 Prozent der Bürger von Harrisburg, dass Jackson der kommende US-Präsident werden würde. Er hatte, so weiß man heute, tatsächlich auch die meisten Stimmen – aber nicht die meisten Wahlmänner. Ja ja, das amerikanische Wahlsystem. Am Ende wurde eben John Quincy Adams im Jahr 1824 der 6. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.