49 Prozent der Frauen sind abhängig von der Rente ihres Partners

Bei geringen Löhnen dominieren die Frauen

Gleiche Rechte für Mann und Frau: Im Prinzip ist da so, aber die Realität zeigt gerade in der Berufswelt oft ein anderes Bild. Geld verdienen ist Männersache – eben auch, weil Männer häufig einen höheren Lohn bekommen und eher die Möglichkeit haben, voll arbeiten zu gehen.

Die Fakten:

  • 96%

    der Frauen in Deutschland meinen, dass Geschlechtergerechtigkeit dann erreicht ist, wenn Frauen und Männer bei gleichwertiger Qualifikation und Tätigkeit denselben Stundenlohn erhalten.
  • 92%

    der Frauen in Deutschland meinen, dass Geschlechtergerechtigkeit dann erreicht ist, wenn typische Frauenberufe genauso gut bezahlt werden wie typische Männerberufe.
  • 90%

    der Frauen in Deutschland meinen, dass Geschlechtergerechtigkeit dann erreicht ist, wenn in einer Partnerschaft beide dieselben Möglichkeiten haben, erwerbstätig zu sein.
  • 81%

    der Frauen in Deutschland meinen, dass Geschlechtergerechtigkeit dann erreicht ist, wenn etwa gleich viele Frauen wie Männer erwerbstätig sind.
  • 74%

    der Frauen in Deutschland meinen, dass Geschlechtergerechtigkeit dann erreicht ist, wenn etwa gleich viele Frauen wie Männer eine Vollzeitstelle haben.
Und so sehen die Verdienste in Deutschland aus:
  • 71%

    der Männer von 30 bis 50 Jahren in Deutschland haben heute ein Nettoeinkommen über 1500 Euro.
  • 23%

    der Frauen von 30 bis 50 Jahren in Deutschland haben heute ein Nettoeinkommen über 1500 Euro.
  • 29%

    der Männer von 30 bis 50 Jahren in Deutschland haben heute ein Nettoeinkommen bis 1500 Euro.
  • 77%

    der Frauen von 30 bis 50 Jahren in Deutschland haben heute ein Nettoeinkommen bis 1500 Euro.
Und ein Blick auf die Einschätzung zur Altersvorsorge:
  • 49%

    der Frauen zwischen 30 und 50 Jahren gehen davon aus, dass sie existenziell von der Rente ihres Partners abhängig sein werden.
  • 15%

    der Männer zwischen 30 und 50 Jahren gehen davon aus, dass sie existenziell von der Rente ihrer Partnerin abhängig sein werden.

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Über diese Umfrage

Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend

3011

DELTA-Institut

Gesamtbevölkerung Deutschlands

DE

ab 18 Jahren

www.bmfsfj.de

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Schon gewusst?

Analog zur beeindruckenden weltweiten Entwicklung bei den Umsätzen in der Marktforschung hat in den vergangenen 20 Jahren auch der europäische Markt außerordentliche Stärke gezeigt. Dies zeigt die Statistik von ESOMAR, der European Society for Opinion and Market Research, auf Deutsch die Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Von 2,9 Milliarden Euro im Jahr 1993 über 7,6 Milliarden Euro im Jahr 2003 stiegen die Umsätze in der Marktforschung innerhalb Europas auf zuletzt 12 Milliarden Euro im Jahr 2013. Während Deutschland am Anfang des Betrachtungszeitraums die Nase vorn hatte, zeigten sich im Laufe der folgenden zwei Jahrzehnte die Briten noch umfragefreundlicher: Zuletzt hatte Großbritannien einen Anteil von 32 Prozent am europäischen Markt für Umfragen, Deutschland lag bei 22 Prozent und Frankreich bei 17 Prozent. Diese drei Länder geben in Europa auch den Ton an. Was die Anteile an Marktforschung angeht, folgen danach erst mit großen Abstand Italien (4 Prozent) sowie Russland, Schweden und Spanien (jeweils 3 Prozent).