82 Prozent der Uni-Absolventen finden Politik und Kultur wichtig

Interesse steigt mit dem Bildungsniveau

Interesse an Kultur und Politik entwickeln sich oft erst mit dem Alter. Vor allem aber hängt dieses Interesse am aktuellen Geschehen mit dem jeweiligen Bildungsstand zusammen. Während knapp die Hälfte der Bildungsarmen Interesse an Kultur und Politik zeigt, sind es acht von zehn Universitäts-Absolventen.

Die Fakten:

  • 41%

    der 14- bis 17-Jährigen finden es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Politik und Kultur informiert zu sein.
  • 50%

    der 18- bis 35-Jährigen finden es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Politik und Kultur informiert zu sein.
  • 60%

    der 36- bis 50-Jährigen finden es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Politik und Kultur informiert zu sein.
  • 71%

    der 51- bis 65-Jährigen finden es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Politik und Kultur informiert zu sein.
  • 74%

    der Menschen ab 66 finden es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Politik und Kultur informiert zu sein.
Und so ist der Stand nach Bildung:
  • 47%

    der bildungsarmen Bevölkerung finden es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Politik und Kultur informiert zu sein.
  • 61%

    der Bevölkerung mit einer beruflichen Ausbildung finden es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Politik und Kultur informiert zu sein.
  • 69%

    der Bevölkerung mit Fachhochschulreife finden es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Politik und Kultur informiert zu sein.
  • 75%

    der Bevölkerung mit FH-Abschluss finden es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Politik und Kultur informiert zu sein.
  • 82%

    der Universitäts-Absolventen finden es wichtig, über aktuelle Entwicklungen in Politik und Kultur informiert zu sein.

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Über diese Umfrage

ZEIT

3000

infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH

Gesamtbevölkerung Deutschlands

DE

ab 14 Jahren

www.zeit.de

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Schon gewusst?

Marktforschung war in den vergangenen zwei Jahrzehnten eindeutig ein Wachstumsmarkt. Und das weltweit. ESOMAR hat hierzu eine eindrucksvolle Statistik erstellt. ESOMAR, das steht für European Society for Opinion and Market Research, auf Deutsch die Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Demnach lag der weltweite Umsatz der Marktforscher im Jahr 1993 bei rund 6,97 Milliarden Euro. Zehn Jahre später, im Jahr 2003, war der Umsatz weltweit bereits auf 17 Milliarden Euro gestiegen. Und bis 2013 konnte sich dieser noch mal auf 30,2 Milliarden Euro steigern. Den größten Anteil an den Umsätzen in der Marktforschung hat laut ESOMAR durchgängig Europa – und dort fast ausschließlich die Mitgliedsstaaten der EU. Zwischen 39 und 48 Prozent betrug der europäische Anteil an der weltweiten Marktforschung in den vergangenen 20 Jahren. Direkt darauf folgt die Marktforschung in den USA. Ihr Anteil lag in den vergangenen zwei Jahrzehnten zwischen 30 und 39 Prozent. Japans Anteil an der weltweiten Marktforschung lag im Betrachtungszeitraum zwischen 10 und 5 Prozent, so die Berechnungen von ESOMAR.