91 Prozent der Lehrer gehen gerne bis sehr gerne zur Arbeit

Lehrer plädieren für multiprofessionelle Teams an Schulen

Themen: Bildung

Sie sind hoch motiviert, haben Freude an ihrer Arbeit und fühlen sich dennoch oft allein gelassen: Mehr als acht von zehn Lehrern an allgemeinbildenden plädieren für multiprofessionelle Teams an Schulen, in den denen Sozialpädagogen, Schulpsychologen und medizinische Assistenten helfend zur Seit stehen.

Die Fakten:

  • 91%

    der Lehrer gehen gerne bis sehr gerne zur Arbeit.
  • 98%

    der Lehrer ist es wichtig, jungen Menschen Wissen zu vermitteln und mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.
  • 90%

    der Lehrer interessieren sich für das von ihnen unterrichtete Fach.
  • 84%

    der Lehrer haben diesen Beruf gewählt, weil es ihnen wichtig ist, einen Beruf mit großer Verantwortung und Eigenständigkeit auszuüben.
  • 85%

    der Lehrer geben als belastend an, dass Politiker bei ihren Entscheidungen den tatsächlichen Schulalltag nicht beachten.
  • 66%

    der Lehrer finden es belastend, dass außerunterrichtliche Aufgaben, die beständig zunehmen, sich nicht in der Arbeitszeit wiederfinden.
  • 61%

    der Lehrer finden es belastend, stark heterogene Klassen alleine zu unterrichten.
  • 59%

    der Lehrer finden es belastend, in zu großen Klassen zu unterrichten.
  • 53%

    der Lehrer finden es belastend, dass sie im Umgang mit schwierigen Schülern häufig allein gelassen würden.
  • 85%

    der Lehrer halten die Einbindung der Schule in ein multiprofessionelles Team aus Sozialpädagogen, Schulpsychologen und medizinische Assistenten zwingend für erforderlich.
  • 59%

    der Lehrer berichten, dass es ein multiprofessionelles Team an ihrer Schule gibt.

Jetzt einfach teilen

Über diese Umfrage

Verband Bildung und Erziehung

1001

Forsa

Gesamtbevölkerung Deutschlands

DE

-

www.vbe.de

-

-

-

Schon gewusst?

100 Marktforschungsinstitute gab es im Jahr 1986 in Deutschland. Nach einer Analyse von „context“ / „Research & Results“ hat sich bis zum Jahr 2014 unterm Strich daran auch nicht viel verändert: Zuletzt waren es 116 Marktforschungsinstitute. Innerhalb dieses Zeitraum allerdings war ordentlich Musik drin. Insgesamt lässt sich die Entwicklung vielleicht am besten als eine große Welle beschreiben. Seit 1988 wuchs die Zahl der Marktforschungsinstitute in Deutschland kontinuierlich auf bis zu 251 im Jahr 2000. Nur ein Zufall, dass dort auch die Blase am Neuen Markt platzte? Wie auch immer, seit 2000 ebbte diese Welle auch wieder ab und die Zahl der Marktforschungsinstitute schrumpft wieder beständig – zuletzt auf die bereits erwähnten 116. Die Zahl der Anbieter ist die eine Seite, die Entwicklung der Umsätze und der Mitarbeiterzahlen eine völlig andere. Die weisen nämlich weiter den Weg nach oben. Von 1986 bis 2014 stieg die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter bei Marktforschungsunternehmen in Deutschland von 4.043 auf zuletzt 19.213. Und die Umsätze wuchsen im selben Zeitraum von 351 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro.