85 Prozent der Deutschen halten die FIFA für korrupt

Wenig Änderungen mit Gianni Infantino erwartet

Sepp Blatter ist Vergangenheit. Der neue Präsident des Fußball-Weltverbandes heißt Gianni Infantino. Nach Ansicht der Deutschen wird das aber nicht viel ändern, was Korruption im Fußball angeht: Sechs von zehn Bundesbürgern denken, dass es in der auch in Zukunft FIFA mindestens genau so viel Korruption geben wird.

Die Fakten:

  • 85%

    der Deutschen sind überzeugt davon, dass es in den vergangenen Jahren in der FIFA Korruption oder Fehlverhalten gegeben hat.
  • 87%

    der Deutschen meinen, dass sich Korruption und Fehlverhalten in der FIFA nicht nur auf die Spitzenfunktionäre beschränkt.
  • 57%

    der Deutschen glauben, dass es unter Gianni Infantino genau so viel Korruption in der FIFA geben wird wie unter Sepp Blatter.
  • 4%

    der Deutschen glauben, dass es unter Gianni Infantino noch mehr Korruption in der FIFA geben wird als unter Sepp Blatter.

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Über diese Umfrage

YouGov

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26.02.2016 - 01.03.2016

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Analog zur beeindruckenden weltweiten Entwicklung bei den Umsätzen in der Marktforschung hat in den vergangenen 20 Jahren auch der europäische Markt außerordentliche Stärke gezeigt. Dies zeigt die Statistik von ESOMAR, der European Society for Opinion and Market Research, auf Deutsch die Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Von 2,9 Milliarden Euro im Jahr 1993 über 7,6 Milliarden Euro im Jahr 2003 stiegen die Umsätze in der Marktforschung innerhalb Europas auf zuletzt 12 Milliarden Euro im Jahr 2013. Während Deutschland am Anfang des Betrachtungszeitraums die Nase vorn hatte, zeigten sich im Laufe der folgenden zwei Jahrzehnte die Briten noch umfragefreundlicher: Zuletzt hatte Großbritannien einen Anteil von 32 Prozent am europäischen Markt für Umfragen, Deutschland lag bei 22 Prozent und Frankreich bei 17 Prozent. Diese drei Länder geben in Europa auch den Ton an. Was die Anteile an Marktforschung angeht, folgen danach erst mit großen Abstand Italien (4 Prozent) sowie Russland, Schweden und Spanien (jeweils 3 Prozent).