47 Prozent der Einwohner von NRW fühlen sich weniger sicher als vor fünf Jahren

Nordrhein-Westfalen: CDU und SPD aktuell fast gleichauf

Diffuse Ängste vor dem Fremden und ganz real begründete Furcht – zum Beispiel angesichts der Silvester-Übergriffe – spiegeln sich in der Stimmung der nordrhein-westfälischen Bevölkerung wider: Rund die Hälfte fühlt sich weniger sicher als noch vor fünf Jahren.

Die Fakten:

  • 38%

    der Einwohner von NRW sagen: „Es macht mir Angst, dass viele Flüchtlinge zu uns kommen.“
  • 47%

    der Einwohner von NRW sagen: „Ich empfinde Flüchtlinge als Bereicherung für das Leben in Deutschland.“
  • 47%

    der Einwohner von NRW fühlen sich weniger sicher als vor fünf Jahren.
  • 49%

    der Einwohner von NRW fühlen sich genauso sicher wie vor fünf Jahren.
  • 68%

    der Einwohner, die persönlichen Kontakt zu Flüchtlingen haben, haben einen positiven Eindruck von Flüchtlingen.
  • 53%

    der Einwohner, die eine Unterkunft in ihrer Nähe haben, haben einen positiven Eindruck von Flüchtlingen.
  • 45%

    der Einwohner, die keinen persönlichen Kontakt zu Flüchtlingen haben, haben einen positiven Eindruck von Flüchtlingen.
Und wenn jetzt Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wäre?
  • 33%

    der Nordrhein-Westfalen würden jetzt bei einer Landtagswahl die CDU wählen.
  • 31%

    der Nordrhein-Westfalen würden jetzt bei einer Landtagswahl die SPD wählen.
  • 10%

    der Nordrhein-Westfalen würden jetzt bei einer Landtagswahl die AfD wählen.
  • 9%

    der Nordrhein-Westfalen würden jetzt bei einer Landtagswahl die Grünen wählen.
  • 7%

    der Nordrhein-Westfalen würden jetzt bei einer Landtagswahl die Linke wählen.
  • 7%

    der Nordrhein-Westfalen würden jetzt bei einer Landtagswahl die FDP wählen.

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Über diese Umfrage

WDR

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Gesamtbevölkerung Deutschlands

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16.02.2016 - 19.02.2016

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Schon gewusst?

Marktforschung war in den vergangenen zwei Jahrzehnten eindeutig ein Wachstumsmarkt. Und das weltweit. ESOMAR hat hierzu eine eindrucksvolle Statistik erstellt. ESOMAR, das steht für European Society for Opinion and Market Research, auf Deutsch die Europäische Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Demnach lag der weltweite Umsatz der Marktforscher im Jahr 1993 bei rund 6,97 Milliarden Euro. Zehn Jahre später, im Jahr 2003, war der Umsatz weltweit bereits auf 17 Milliarden Euro gestiegen. Und bis 2013 konnte sich dieser noch mal auf 30,2 Milliarden Euro steigern. Den größten Anteil an den Umsätzen in der Marktforschung hat laut ESOMAR durchgängig Europa – und dort fast ausschließlich die Mitgliedsstaaten der EU. Zwischen 39 und 48 Prozent betrug der europäische Anteil an der weltweiten Marktforschung in den vergangenen 20 Jahren. Direkt darauf folgt die Marktforschung in den USA. Ihr Anteil lag in den vergangenen zwei Jahrzehnten zwischen 30 und 39 Prozent. Japans Anteil an der weltweiten Marktforschung lag im Betrachtungszeitraum zwischen 10 und 5 Prozent, so die Berechnungen von ESOMAR.