23 Prozent der Mütter sehen bei ihren Kindern Probleme, länger zu schreiben

Einfach nur Unlust oder eine falsche Stifthaltung?

Themen: Bildung

Aller Anfang ist schwer – auch beim Schreiben lernen. Die Mehrheit der Mütter in Deutschland unterstützt den Nachwuchs dabei nach Kräften, indem sie die Schulaufgaben beaufsichtigen bzw. kontrollieren und nacharbeiten lassen.

Die Fakten:

  • 45%

    der Mütter in Deutschland unterstützen ihre Kinder beim Schreiben lernen, indem sie alle Aufgaben kontrollieren und sie, wenn nötig, noch einmal machen lassen.
  • 41%

    der Mütter in Deutschland unterstützen ihre Kinder beim Schreiben lernen, indem sie daneben sitzen und aufpassen, dass richtig geübt wird.
  • 16%

    der Mütter in Deutschland unterstützen ihre Kinder beim Schreiben lernen, indem sie ihnen Übungshefte besorgen.
  • 8%

    der Mütter in Deutschland unterstützen ihre Kinder beim Schreiben lernen, indem sie einen Nachhilfeunterricht in Anspruch nehmen.
  • 7%

    der Mütter in Deutschland würden ihre Kinder beim Schreiben lernen gerne unterstützen, wissen aber nicht wie.
  • 6%

    der Mütter in Deutschland würden ihre Kinder beim Schreiben lernen gerne unterstützen, haben aber keine Zeit dazu.
  • 2%

    der Mütter in Deutschland unterstützen ihre Kinder beim Schreiben lernen so gut wie gar nicht.
Vielen Kindern fällt es nicht leicht zu schreiben:
  • 23%

    der Mütter von Sechs- bis Zwölfjährigen sagen, dass ihre Kinder Probleme haben, länger zu schreiben.
  • 51%

    der Jungen haben nach Angaben von Lehrern Probleme, länger zu schreiben.
  • 31%

    der Mädchen haben nach Angaben von Lehrern Probleme, länger zu schreiben.
Und die Gründe dafür?
  • 40%

    der Mütter sehen den Hauptgrund dafür, dass ihre Kinder nicht gut über längere Zeit schreiben können, in mangelnder Lust beziehungsweise im Frust übers Schreiben.
  • 73%

    der Lehrer gehen davon aus, dass die mangelnde Fähigkeit, längere Zeit schreiben zu können, aus einer Verkrampfung der Hand resultiert.
  • 68%

    der Lehrer gehen davon aus, dass die mangelnde Fähigkeit, längere Zeit schreiben zu können, aus einer falschen Stifthaltung resultiert.

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Über diese Umfrage

Schreibmotorik Institut

3000

Bundeselternrat

Mütter und Lehrer

DE

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www.schreibmotorik-institut.com

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02.11.2015 - 10.02.2016

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Schon gewusst?

Beim Thema Umfragen denkt man ja eigentlich erst an die jüngere Vergangenheit – vor allem seit manchmal fast täglich das Telefon bimmelt und jemand die Teilnahme an einer Umfrage anbietet. Wobei sich ein Großteil davon dann oft als ein verkapptes Verkaufsgespräch herausstellt. Zurück zur Geschichte: Die erste Umfrage, von der man definitiv weiß, liegt tatsächlich schon fast 200 Jahre zurück. Damals, im Jahr 1824, war es die Zeitung in der US-amerikanischen Stadt Harrisburg, die vor der Präsidentschaftswahl wissen wollte, wie die Bürger der Stadt denken. Als Kandidaten standen John Quincy Adams und Andrew Jackson zur Wahl. Bei der Umfrage damals sagten 59 Prozent der Bürger von Harrisburg, dass Jackson der kommende US-Präsident werden würde. Er hatte, so weiß man heute, tatsächlich auch die meisten Stimmen – aber nicht die meisten Wahlmänner. Ja ja, das amerikanische Wahlsystem. Am Ende wurde eben John Quincy Adams im Jahr 1824 der 6. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.