50 Prozent der 20- bis 40-Jährigen haben für dieses Jahr Weiterbildungspläne

Mehr Gehalt und Steigerung der Berufszufriedenheit

Themen: Beruf Bildung

Lebenslanges Lernen setzt sich weiter durch in der Gesellschaft. Rund die Hälfte der 20- bis 40-Jährigen möchte im laufenden Jahr an einer Weiterbildung teilnehmen. Dabei können sie nicht nur mit Aufstiegschancen und mehr Gehalt rechnen – oft sorgen Weiterbildungen auch für mehr Selbstbewusstsein und Arbeitszufriedenheit.

Die Fakten:

  • 50%

    der 20- bis 40-Jährigen haben für dieses Jahr Weiterbildungspläne.
  • 67%

    der 20- bis 40-Jährigen sagen, dass sie schon in der Vergangenheit an Weiterbildungen teilgenommen haben.
  • 44%

    der 20- bis 40-Jährigen, die bereits an Weiterbildungen teilgenommen haben, sind im Anschluss im Betrieb aufgestiegen oder haben mehr Verantwortung bekommen.
  • 30%

    der 20- bis 40-Jährigen, die bereits an Weiterbildungen teilgenommen haben, haben im Anschluss mehr Geld verdient.
  • 80%

    der 20- bis 40-Jährigen, die bereits an Weiterbildungen teilgenommen haben, berichten über mehr Kompetenz und Sicherheit im Beruf.
  • 55%

    der 20- bis 40-Jährigen, die bereits an Weiterbildungen teilgenommen haben, berichten von mehr Berufszufriedenheit.
  • 53%

    der 20- bis 40-Jährigen, die bereits an Weiterbildungen teilgenommen haben, sagen, dass sie danach mehr Selbstbewusstsein im Job hatten.
  • 46%

    der 20- bis 40-Jährigen, die bereits an Weiterbildungen teilgenommen haben, erlebten dafür Anerkennung von Vorgesetzten und Kollegen.

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Über diese Umfrage

Institut für Lernsysteme

1008

Forsa

Gesamtbevölkerung Deutschlands

DE

von 20 bis 40 Jahren

www.ils.de

-

11.01.2016 - 22.01.2016

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Schon gewusst?

100 Marktforschungsinstitute gab es im Jahr 1986 in Deutschland. Nach einer Analyse von „context“ / „Research & Results“ hat sich bis zum Jahr 2014 unterm Strich daran auch nicht viel verändert: Zuletzt waren es 116 Marktforschungsinstitute. Innerhalb dieses Zeitraum allerdings war ordentlich Musik drin. Insgesamt lässt sich die Entwicklung vielleicht am besten als eine große Welle beschreiben. Seit 1988 wuchs die Zahl der Marktforschungsinstitute in Deutschland kontinuierlich auf bis zu 251 im Jahr 2000. Nur ein Zufall, dass dort auch die Blase am Neuen Markt platzte? Wie auch immer, seit 2000 ebbte diese Welle auch wieder ab und die Zahl der Marktforschungsinstitute schrumpft wieder beständig – zuletzt auf die bereits erwähnten 116. Die Zahl der Anbieter ist die eine Seite, die Entwicklung der Umsätze und der Mitarbeiterzahlen eine völlig andere. Die weisen nämlich weiter den Weg nach oben. Von 1986 bis 2014 stieg die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter bei Marktforschungsunternehmen in Deutschland von 4.043 auf zuletzt 19.213. Und die Umsätze wuchsen im selben Zeitraum von 351 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro.