16 Prozent der deutschen Autofahrer kennen den Grund des VW-Skandals

Große Unkenntnis über VW-Schummelei

VW-Skandal: War da was? Monate später haben sich die Wogen geglättet und viele andere Themen die öffentliche Diskussion bestimmt. Und: Nicht einmal zwei von zehn Deutschen wissen, dass es bei dem Skandal um Schummeleien beim Thema Stickoxid ging.

Die Fakten:

  • 16%

    der deutschen Autofahrer wissen, dass es beim VW-Skandal um Schummeleien bei Stickoxid-Werten geht.
  • 64%

    der deutschen Autofahrer glauben fälschlicherweise, dass es beim VW-Skandal um CO2-Schummeleien geht.
  • 13%

    der deutschen Autofahrer glauben, dass es beim VW-Skandal um Schummeleien beim Kraftstoffverbrauch geht.
  • 6%

    der deutschen Autofahrer denken, dass es beim VW-Skandal um Schummeleien bei Umweltplaketten geht.
  • 2%

    der deutschen Autofahrer denken, dass es beim VW-Skandal um Schummeleien bei der Hauptuntersuchung geht.

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100 Marktforschungsinstitute gab es im Jahr 1986 in Deutschland. Nach einer Analyse von „context“ / „Research & Results“ hat sich bis zum Jahr 2014 unterm Strich daran auch nicht viel verändert: Zuletzt waren es 116 Marktforschungsinstitute. Innerhalb dieses Zeitraum allerdings war ordentlich Musik drin. Insgesamt lässt sich die Entwicklung vielleicht am besten als eine große Welle beschreiben. Seit 1988 wuchs die Zahl der Marktforschungsinstitute in Deutschland kontinuierlich auf bis zu 251 im Jahr 2000. Nur ein Zufall, dass dort auch die Blase am Neuen Markt platzte? Wie auch immer, seit 2000 ebbte diese Welle auch wieder ab und die Zahl der Marktforschungsinstitute schrumpft wieder beständig – zuletzt auf die bereits erwähnten 116. Die Zahl der Anbieter ist die eine Seite, die Entwicklung der Umsätze und der Mitarbeiterzahlen eine völlig andere. Die weisen nämlich weiter den Weg nach oben. Von 1986 bis 2014 stieg die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter bei Marktforschungsunternehmen in Deutschland von 4.043 auf zuletzt 19.213. Und die Umsätze wuchsen im selben Zeitraum von 351 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro.