60 Prozent der Berliner sehen bei keiner Partei Problemlösungskompetenz

Flüchtlingskrise in Berlin

Themen: Politik

Wäre jetzt Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin, würde die CDU erneut Federn verlieren. Die AfD steht stärker da, die SPD könnte ihre Anteile halten. In der Flüchtlingsfrage verlieren die Wählerinnen und Wähler zunehmend ihr Vertrauen in die Berliner Landespolitik.

Die Fakten:

  • 29%

    der Berliner würden ihre Stimme aktuell der SPD geben (unverändert).
  • 20%

    der Berliner würden jetzt die CDU wählen (minus 3 Prozentpunkte).
  • 18%

    der Berliner würden momentan die Grünen wählen (plus 1 Prozentpunkt).
  • 15%

    der Berliner würden derzeit die Linke wählen (plus 1 Prozentpunkt).
  • 7%

    der Berliner würden ihre Stimme derzeit der AfD geben (plus 2 Prozentpunkte).
  • 3%

    der Berliner würden aktuell die FDP wählen.
  • 3%

    der Berliner würden aktuell die Piraten wählen.
Hinsichtlich der Frage, wer die Flüchtlingskrise im Land Berlin am besten lösen kann, macht sich zunehmend Ratlosigkeit breit – der Großteil der Wähler vertraut da keiner Partei mehr.
  • 60%

    der Berliner sind der Meinung, dass keine Partei die passenden Rezepte hat, um den Problemen im Zuge der Flüchtlingskrise zu begegnen.
  • 19%

    der Berliner sind der Meinung, dass die SPD den Problemen im Zuge der Flüchtlingskrise angemessen begegnen könnte.
  • 10%

    der Berliner sind der Meinung, dass die CDU den Problemen im Zuge der Flüchtlingskrise angemessen begegnen könnte.
  • 3%

    der Berliner sind der Meinung, dass die Grünen den Problemen im Zuge der Flüchtlingskrise angemessen begegnen könnte.
  • 3%

    der Berliner sind der Meinung, dass die Linke den Problemen im Zuge der Flüchtlingskrise angemessen begegnen könnte.

Jetzt einfach teilen

Über diese Umfrage

Berliner Zeitung

1002

Forsa

Gesamtbevölkerung Berlins

DE

-

www.berliner-zeitung.de

-

18.01.2016 - 28.01.2016

-

Schon gewusst?

Wie in jeder Branche gibt es auch für Marktforschungsinstitute und Sozialforschungsinstitute eine Vereinigung: den Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. – kurz adm. Seit 1955 ist er in Deutschland aktiv, heute zählen rund 75 Unternehmen zum adm. Nach eigener Aussage des Arbeitskreises erwirtschaften seine Mitgliedsunternehmen rund 80 Prozent des gesamten Umsatzes in der Markt- und Sozialforschung in Deutschland. Besonderen Wert legt der adm auf den Verhaltenskodex, dem sich alle Mitglieder verpflichtet haben: Es geht dabei um die Einhaltung von Berufsgrundsätzen und Standesregeln. Einer dieser Grundsätze ist, dass jede Art von Umfragen streng von Verkaufsgesprächen zu trennen ist. Weitere Detail hier: Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.